Dremelscharte ’22

Das Verschieben der Tour um eine Woche hat sich gelohnt! Bei traumhaftem Wetter und nahezu perfekten Bedingungen brachen wir auf zur westlichen Dremelscharte im Lechtal. Nach einem frostig kalten Talhatscher spürten wir kurz unterhalb der Hanauer Hütte die ersten Sonnenstrahlen und erhielten Einblick in die traumhaften Hänge mit noch teils unverspurtem Pulverschnee…die Bilder sprechen für sich!

Sipplinger

Eine etwas angespannte, durch starke Verwehungen geprägte Lawinensituation hielt uns davon ab die geplante Tour auf den Roßgundkopf im Allgäuer Hauptkamm durchzuführen. Stattdessen nahmen wir ein etwas tiefer gelegenes Ziel, den Sipplinger, in Angriff und gestalteten die Tour durch mehrere Aufstiege und Abfahrten so, dass dennoch die ausgeschriebenen 1200 Höhenmeter absolviert wurden.

Erster Gipfel war der Sipplinger, der uns mit starkem Wind nicht so recht verwöhnen wollte. Die Abfahrt nach Norden in das Gunzesrieder Tal entschädigte jedoch für so manche Böe. Im Anschluss an die Brotzeit im etwas windgeschützteren Kessel wurde der Heidenkopf unser zweiter Gipfel. Um die angepeilten Höhenmeter voll zu bekommen, fuhren wir dann noch einmal zwischen Gierenkopf und Heidenkopf nordseitig ab und stiegen wieder Richtung Heidenkopf auf. Die abschließende südseitige Abfahrt zurück zum Auto ließ zwar einige Wünsche offen, aber dank der frisch präparierter Rodelbahn kamen alle bestens wieder im Tal an.

Hählekopf

Vom Winde verweht

Die erste Skitour nach einem Jahr Zwangspause sollte auf den Hählekopf führen. Nach den frühlingshaften Verhältnissen kam der Schneefall gerade rechtzeitig zu unserer geplanten Tour, wenn auch nicht ganz so üppig wie erhofft.

Allerdings zeigte sich der Winter von seiner ungemütlichen Seite und wir brachen die Tour an der Ifersgundalpe ab – zu starker Wind und quasi null Sicht. Naja, immerhin haben wir uns draußen bewegt und „s huigarte“ kam sicherlich auch nicht zu kurz.